"Der Kauf", das neue Hörspiel von Paul Plamper, wurde von der Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet als "Hörspiel des Monats Mai". Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Paar Mitte 40. Es besitzt die schönste Wohnung des ganzen Viertels.
In ihrem prämierten Hörspiel "La Vie an Vogue" lässt Elodie Pascal die Models sprechen, die Designer und Agenten. Sie mischt dabei Dokumente und Fiktionen zu einem Hörspiel über die Schattenseiten jener glamourösen Welt der Mode.
In seinem preisgekrönten Hörspiel "Das grüne Auge von Falun" lässt der Schriftsteller Stephan Krass zwei Jahrzehnte bundesrepublikanischer Geschichte in den Erinnerungen eines Heranwachsenden Revue passieren. Im Interview erläutert Krass seine experimentelle Verfahrensweise und die gelungene Inszenierung seines Textes durch Ulrich Lampen.
In Jean-Claude Kuners neuem Hörstück "Traumrollen" treten zwei legendäre Film- und Bühnenstars auf: Nadja Tiller und Fritz Lichtenhahn. Es ist ein Stück über zwei große Mimen, die es noch einmal wissen wollen.
Felix Kubin erhält die Auszeichnung "Hörspiel des Jahres 2012" für sein Stück "Orphée Mécanique", das er für den Bayerischen Rundfunk realisierte. Im Gespräch erzählt der Akustikkünstler, Musiker und Hörspielmacher Kubin von seiner Vorliebe für den Mythos und den kreativen Spannungen zwischen analogen und digitalen Sounds.
Die Autorin Marlene Streeruwitz, die ihre schriftstellerische Laufbahn mit Hörspielen begann, wurde mehrfach ausgezeichnet und im vergangenen Jahr mit dem Bremer Literaturpreis geehrt. "Preisträgerinnen" heißt ihr neues Hörspiel, das einen furiosen Dialog zweier etablierter Damen bietet, die nicht nur mit dem Preis des Erfolgs hadern.
"Der Fahrer und die Köchin" aus dem Jahr 1979 war das erste Hörspiel des Schriftstellers Albert Wendt. Ein Gespräch mit dem Autor über seinen Weg vom Theater zur akustischen Kunst und über die Rolle des Hörspiels in DDR.
Der Günter-Eich-Preis 2013 geht an den Schriftsteller Jürgen Becker. Er zählt zu den prägenden literarischen Stimmen des deutschsprachigen Hörspiels. Außerdem erläutert in dieser Ausgabe der Regisseur Oliver Sturm seine Arbeit mit den Texten des russischen Avantgardisten Aleksander Vvedenskij.
"Oops, wrong planet" heißt Gesine Schmidts neues Hörspiel, das auf Texten und Dokumenten von Menschen aus dem autistischen Spektrum beruht. Außerdem ist zu Gast im Studio der Autor, Sprecher und Regisseur Hermann Bohlen
Ferdinand Kriwet, Jahrgang 1942, hat Hörspielgeschichte geschrieben. Der Schriftsteller, Hörspielmacher und bildende Künstler war Avantgardist und Protagonist des "Neuen Hörspiels". 28 Jahre nach seiner letzten Radioarbeit hat er einen neuen Hörtext verfasst mit dem Titel: "Rotoradio". Ein Gespräch mit dem Künstler über alte analoge Zeiten und seine neuen Erfahrungen mit digitalen Möglichkeiten.
In dieser Ausgabe sprechen wir über "Die drei Stigmata des Palmer Eldritch", in der die Philip K. Dick 1965 eine düstere Vision entwarf. Aus dem vielschichtigen Roman ist nun ein Hörspiel entstanden, das nicht nur Dick-Fans begeistern dürfte. Außerdem sprechen wir mit dem Autor und Regisseur Schorsch Kamerun.
In dieser Ausgabe sprechen wir mit der Schriftstellerin Maxi Obexer über ihr Hörspiel "Gletscher", das dem Stoff von Johann Peter Hebels Kalendergeschichte "Unverhofftes Wiedersehen" ganz neue, aktuelle Perspektiven abgewinnt.
Beiträge zum Nachhören
Cinch
Cinch Juni 2013: Der Traum vom Eigenheim
Sendezeit: 08.06.2013, 21:15
Cinch - Mai 2013: Dokumente und Fiktionen
Sendezeit: 11.05.2013, 21:48
Cinch - April 2013: Erinnerungen
Sendezeit: 13.04.2013, 21:00
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